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Freifunk im Niemandsland

Eine Wolke in entsteht in Oberbilk

Am vergangenen Sonntag installierten Mitglieder des Chaosdorf e.V. in den Räumen des Niemandsland e.V. mehrere Freifunk-Nodes.

Das Niemandsland ist eine Projektwerkstatt mit ökologisch-sozialer Ausrichtung im Düsseldorfer Stadtteil Oberbilk. Seit Jahrzehnten werden auf dem Vereinsgelände mehrere Gebäude kollektiv betrieben. Die Veranstaltungsräume und Werkstätten des Niemandslandes sind nun erstmalig flächendeckend mit WLAN versorgt.

Die Nodes wurden so aufgestellt, dass zusätzlich zu einem Rundstrahler auf dem Dach des Hautphauses (Bild 2, links) noch jeweils ein Node in der Holzwerkstatt (Bild 2, recht) und in dem frisch eingerichteten Umsonstladen aufgebaut wurden. Der Empfang ist auf dem ganzen Gelände und in den umliegenden Wohnungen (Bild 3) so gut, dass selbst ältere Smartphones darüber ins Netz kommen.

Die nun frisch entstandene, sogenannte Wolke rund um das Niemandsland soll als Startpunkt für Freifunk in Oberbilk dienen und durch die vielen Wohngemeinschaften und das studentische Milieu zur Verbreitung beitragen.

Ein Mitglied bindet die Wolke über den Zugang seiner WG ans Internet an. Für seine Nachbarschaft hat der Freifunker eine persönliche Mitteilung erstellt.

Um der lästigen Störerhaftung zu entgehen, werden alle Daten über eine Tunnel-Verbindung zum einem Anonymisierungsdienst geleitet.

Wenn ihr ähnlich interessante Standorte habt, könnt ihr diese hier vorschlagen. Optimal ist es, wenn – wie beim Niemandsland – ein erfahrenerer Freifunker vor Ort die Betreuung übernimmt.

 

Openstreetmapkarte des Niemandslandes..

Dachantenne und Freifunk-Node im Einsatz

 

Panoramabild aus Sicht der Antenne

Freifunk Rheinland im TV

In den letzten Wochen gab es gleich zwei Fernsehberichte, in denen Mitglieder unseres Vereins interviewt wurden.

Am 26.03.2013 gab es ein längeres Interview über die Aktivitäten der Wuppertaler Freifunkzelle rund um das Luisenviertel:

 

Am 07.03.2013 hat das RTL Nachtjournal bei uns für ein Interview angefragt. Leider ist von über einer Stunde Filmmaterial nicht mehr viel übrig geblieben. Der Beitrag ist am Ende leider sehr Telekom-lastig geworden.

Das war das ZAKK Straßenfest 2012

Schon zum zweiten mal in Folge nahmen wir an dem beliebten Düsseldorfer ZAKK-Straßenfest teil.

Trödel, Kunst, Kultur und Politik, da darf Freifunk nicht fehlen. Genau wie im letzten Jahr bot uns diese Ereignis die Möglichkeit die aktuelle Firm- und Hardware mal auf Herz und Nieren zu testen.
Tausende von Besuchern schieben sich über die Fichtenstraße, die meisten von Ihnen inzwischen mit einem Smartphone in der Tasche.
Neben den Livetests gahörte natürlich das Netzwerken mit anderen Vereinen, Parteien und NGOs zum festen Bestandteil.

Leider war es diesen Jahr etwas nass, um genau zu sein, die Wolkenbrüche zwischendurch waren nicht von schlechten Eltern, sodass wir froh waren, ein Pavillon mit Dach über den Kopf zu haben.
Die Neuerungen im Vergleich zum letzten Jahr waren unsere batteriebetriebenen Router ( Die Brotbox) und natürlich die neue Firmware basierend auf dem B.A.T.M.A.N. adv. Routing Protokoll.

Natürlich haben wir für euch ein paar Fotos gemacht 🙂 Viel Spaß und bis zum nächsten mal, eure Freifunker!

 

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